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„GEM│EINSAM „

17. Oktober - 17:00 - 18:00

Einsamkeit kann jede:n treffen – unabhängig von Alter, Lebenssituation oder Herkunft. Sie ist oft unsichtbar. Vielleicht begegnet sie uns gerade dort, wo wir sie am wenigsten vermuten.
Einsamkeit hat viele Gesichter. Was verbirgt sich hinter einem Lächeln, hinter Stärke oder einem scheinbar erfüllten Alltag? Was geschieht hinter den Türen, an denen wir Tag für Tag vorbeigehen?

Das Theaterstück „gem│einsam“ widmet sich diesem oft unsichtbaren Gefühl: dem Wunsch nach Nähe, Zugehörigkeit und echter Verbindung. Inspiriert von Interviews, die wir im Probenprozess geführt haben, erzählt es von Menschen, die sich einsam fühlen, obwohl um sie herum das Leben pulsiert. Und von denen, die tatsächlich allein sind. Von Geschichten, die sich hinter geschlossenen Türen verbergen und von der Frage, was es braucht, um aufeinander zuzugehen.

Ein Stück über das Alleinsein, das Einsamsein und die vielen Geschichten dazwischen. Im Anschluss laden wir zu einem Nachgespräch ein.

Leitung: Anna Müller und Virginie Bousquet, Janina Haring und Laura Teiwes
Darstellende: Susanne Lisovski, Ursula Leuchte-Wetterling, Nikoline Lesser-Schumacher, Clemens Schmid-Isringhausen, Ute Dobriza, Ingeborg Parma -Block, Karin Rothschink, Claire Zschiesche

 

Zum Projekt „Stilles Leid-Einsamkeit“:

Erwachsene (Ü60) begeben sich ab Dezember 2025 gemeinsam mit sechs ganz unterschiedlichen Gruppen, darunter Kinder, Jugendliche, Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte, Menschen mit Behinderung sowie Alleinlebende auf eine besondere Recherche-Reise zum Thema Einsamkeit. Begleitet von dem Regieteam, bestehend aus Janina Haring, Laura Teiwes (analyse schmitt kollektiv), Anna Müller und Virginie Bousquet (THEATER:HOCHZWEI), entsteht daraus ein Theaterstück, das Erfahrungen und Perspektiven vieler Menschen zusammenführt.

Millionen Menschen in Deutschland sind von Einsamkeit betroffen – oft unbemerkt, teils schambesetzt. Das Kompetenznetzwerk Einsamkeit spricht von mehr als 10 % der Bevölkerung mit chronischer Einsamkeitsbelastung. Einsamkeit wirkt meist unterschwellig, entfaltet ihre Kraft im Stillen. Unser Projekt will die Sprachlosigkeit, die mit dem Thema einhergeht überwinden, das Unsichtbare sichtbar machen – durch Austausch, Begegnung und ein gemeinsam entwickeltes Theaterstück, das öffentlich gezeigt wird.  

Einsamkeit wird so sichtbar gemacht und als gesellschaftliches Problem thematisiert, das sich auf Gesundheit, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Demokratie auswirkt. Das Stück soll das Bewusstsein für Einsamkeit stärken zum gesellschaftlichen Dialog anregen.

In Kooperation mit dem analyse schmitt kollektiv und THEATER:HOCHZWEI.

Gefördert durch den Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg e.v. und dem Ministerium für Wissenschaft,Forschung und Kunst und durch die SV SparkassenVersicherung

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Veranstalter

  • Werkraum Karlsruhe

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  • Werkraum Karlsruhe

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