
Einsamkeit kann jede:n treffen – unabhängig von Alter, Lebenssituation oder Herkunft. Sie ist oft unsichtbar. Vielleicht begegnet sie uns gerade dort, wo wir sie am wenigsten vermuten.
Einsamkeit hat viele Gesichter. Was verbirgt sich hinter einem Lächeln, hinter Stärke oder einem scheinbar erfüllten Alltag? Was geschieht hinter den Türen, an denen wir Tag für Tag vorbeigehen?
Das Theaterstück „gem│einsam“ widmet sich diesem oft unsichtbaren Gefühl: dem Wunsch nach Nähe, Zugehörigkeit und echter Verbindung. Inspiriert von Interviews, die wir im Probenprozess geführt haben, erzählt es von Menschen, die sich einsam fühlen, obwohl um sie herum das Leben pulsiert. Und von denen, die tatsächlich allein sind. Von Geschichten, die sich hinter geschlossenen Türen verbergen und von der Frage, was es braucht, um aufeinander zuzugehen.
Ein Stück über das Alleinsein, das Einsamsein und die vielen Geschichten dazwischen. Im Anschluss laden wir zu einem Nachgespräch ein.
Leitung: Anna Müller und Virginie Bousquet, Janina Haring und Laura Teiwes
Darstellende: Susanne Lisovski, Ursula Leuchte-Wetterling, Nikoline Lesser-Schumacher, Clemens Schmid-Isringhausen, Ute Dobriza, Ingeborg Parma -Block, Karin Rothschink, Claire Zschiesche
Zum Projekt „Stilles Leid-Einsamkeit“:
Erwachsene (Ü60) begeben sich ab Dezember 2025 gemeinsam mit sechs ganz unterschiedlichen Gruppen, darunter Kinder, Jugendliche, Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte, Menschen mit Behinderung sowie Alleinlebende auf eine besondere Recherche-Reise zum Thema Einsamkeit. Begleitet von dem Regieteam, bestehend aus Janina Haring, Laura Teiwes (analyse schmitt kollektiv), Anna Müller und Virginie Bousquet (THEATER:HOCHZWEI), entsteht daraus ein Theaterstück, das Erfahrungen und Perspektiven vieler Menschen zusammenführt.
Millions of people in Germany are affected by loneliness - often unnoticed and sometimes burdened by shame. The German Competence Network on Loneliness estimates that more than 10% of the population experience chronic loneliness. Loneliness often operates beneath the surface, unfolding its impact quietly and invisibly. Our project seeks to overcome the silence surrounding this issue and make the invisible visible - through dialogue, encounters, and a collaboratively developed theatre piece that will be presented to the public.
Loneliness is thus made visible and addressed as a social issue that affects health, social cohesion, and democracy. The piece aims to raise awareness of loneliness and to encourage public dialogue.
In Kooperation mit dem analyse schmitt kollektiv und THEATER:HOCHZWEI.

Gefördert durch den Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg e.v. und dem Ministerium für Wissenschaft,Forschung und Kunst und durch die SV SparkassenVersicherung


